Go Go Gadget


PU-Schaum, Bronzebeschichtung, Granit.
16 × 49 × 53 cm, Stele: H 121 cm.

GO GO GADGET! ist der Ausruf von Inspektor Gadget aus der gleichnamigen Zeichentrickserie, in der der etwas schusselige Detektiv Inspektor Gadget mit Hilfe dieses Befehls seine Gadgets, seine technischen Werkzeuge, in Funktion setzt. Maschinell verlängert er so seine Gliedmaßen und erweitert seine körperlichen Fähigkeiten. 

Hier ist ein bieber- oder rattenähnliches Wesen, das uns mit seinen unnatürlich verlängerten Armen und krallenartigen Händen empfängt. Im Unterschied zur farbenfrohen Zeichentrickserie scheint es aus einer längst vergangenen Zeit zu stammen. Sein Material, patinierter Bauschaum, imitiert bronzene Patina, eine Schicht, die in Folge der Verwitterung der Oberfläche als Zeichen der Alterung entsteht. Die englische Bezeichnung Gadget steht in der Welt des Internets für technische Spielerei oder kleines technische Spielzeug mit einer technischen Funktion, die bislang noch unbekannt war. Aber auch an Mutationen aus Genlaborversuchen kann man denken.

– Text: Dr. Michael Krajewski

Ansicht

Material

PU-Schaum, Bronzebeschichtung, Granit

Abmessung

16 × 49 × 53 cm, Stele: H 121 cm

Verbleib

Sammlung Köser, Köln

Atelier

angefertigt in Düsseldorf-Oberkassel, Atelier Hansaallee

Ausstellungen (4)
2015Lehmbruck Museum, Duisburg, Yvonne Roeb / Divine Beast.
2016Schering Stiftung, Berlin und Berlin ART WEEK, Berlin, Yvonne Roeb: Im Über All.
 Kunsthalle Düsseldorf, Düsseldorf, Edition 12¯21.
2017me Collectors Room, Berlin, Edition 12¯21.
Literatur (4)

Yvonne Roeb: Im Über All, Berlin [Schering Stiftung] 2016.
Film

Söke Dinkla (Hrsg.), Michael Krajewski: Yvonne Roeb. Divine Beast. Monografie, Köln [Verlag der Buchhandlung Walther König] 2015.
Leseempfehlung

Elke Buhr (Hrsg.): Wunderkammer, Berlin [Res Publica] 2016. Monopol Special Issue Berlin Art Week, S. 12 und 66
Artikel lesen

Juri: Was springt denn da von der Kunstalle?, Wuppertal, Düsseldorf und Krefeld [Westdeutsche Zeitung] 2016. Erschienen in: Westdeutsche Zeitung, 19. Dezember 2016
Zeitungsartikel

Credits

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